„ETH
unterwegs“ an der KSL
Am
Montag den 11. und Dienstag den 12. April ist die Schule beflaggt und
der riesige ETH Science Truck steht auf dem Hof vor dem Haupteingang:
Die ETH ist an der Kantonsschule Limmattal zu
Gast.
In der Eingangshalle unserer Schule
werden am Montag Exponate aus zwölf verschiedenen Studienrichtungen,
die an der ETH studiert werden können, aufgestellt, sowie Partnerstände
von ABB,VSE, (Verband
Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen), IngCH
und SJf.
Am Abend des 11. April finden die Eröffnungsfeier und eine Podiumsdiskussion statt. Der Maturand
Daniel Marti (A6), der sich unter den Zuhörern befunden hat, schildert
das Ereignis:
Nach dem Saxophon Ensemble kamen unser Rektor und im weiteren je ein Vertreter
der ETH, der Strombranche (die als Sponsor auftrat) und der ABB zu Wort.
Dabei wurden die ETH und ihre Bedeutung in verschiedene Kontexte gestellt
und man bedankte sich für das gegenseitige Entgegenkommen.
Danach stand eine Podiumsdiskussion über den Bildungswert der Naturwissenschaften
auf dem Plan. Es partizipierten der Rektor, Prof. R. Jeltsch,
Prof. F. Escher, Prof. L.-H. Schön und als Moderator Dr. F Würsten. Die
Teilnehmer waren sich in dieser Hinsicht ziemlich einig, dass mit Physik
schon früher begonnen werden sollte, wenn die Motivation der Schüler noch
höher ist, da sie sich als Kind noch für die naturwissenschaftlichen Phänomene
in der Umwelt zu begeistern vermögen. Herr Schön war darüber hinaus der
Meinung, dass dann in möglichst phänomenbezogener Unterrichtsweise vorgegangen
werden müsste. Der Rektor betonte aber in diesem Zusammenhang, dass man
sich die Grundlagen in manchmal mühevoller Arbeit erst erarbeiten müsse,
um später richtig Freude an z. B. der Physik zu haben, weil man dann fähig
sei, die grösseren Zusammenhänge zu sehen und so etwas fundamentaler zu
verstehen.
Am Schluss wurde den anwesenden Schülern noch mitgegeben, dass der Wille,
etwas wirklich zu begreifen, entscheidend sei für das Gelingen eines Studiums.
Der Dienstag ist „Aktionstag“. Schülerinnen und Schüler können sich die Exponate betrachten
und versammeln sich im neuen Vorlesungssaal, um verschiedenen Präsentationen
zuzuhören.
Daniel und Yves aus der Klasse U2a
schildern ihre Eindrücke:
Die
Gänge in der KSL sind mit Schülern gefüllt. Tische mit allen möglichen
Gerätschaften sind aufgestellt vor denen sich die Schüler sammeln. Plötzlich
fährt ein Gokart vorbei. Sieht so ein Schultag an der KSL aus? Nein,
aber die Schule ist vom ETH Science Truck zur Feier des 150jährigen
Jubiläums der ETH besucht worden.
Da der Durchschnittsgymnasiast nicht weiss, wie zum Beispiel ein Supraleiter
funktioniert, stehen hinter jedem Tisch hilfreiche Studenten, die erklären.
Besonders interessiert stehen die Schüler vor einem Tisch an dem demonstriert
wird, wie man durch elektronische Impulse die Muskeln stimulieren kann.
Nebenan werden mit Hilfe eines Elektromagneten Getränkedosen zerdrückt.
Auf der anderen Seite stehen mehrere Computer an denen die Schüler Dinge
ausprobieren können und weiter hinten steht eine Metall- und Plexiglas-Kiste
mit leuchtend blauen Neonröhren, Es handelt sich um die Roboter-Fräse
Triglide.
Und wie gefällt das Ganze den Schülern der KSL? David aus der Klasse U2c
meint: „Die gezeigten Experimente sind sehr interessant. Es war
sehr interessant mal etwas darüber zu erfahren, was man überhaupt so an
der ETH macht und man konnte viel dazulernen.“ Eine andere Schülerin:
„Ich habe die Sachen zum Experimentieren cool gefunden.“ Viele
Schüler fanden den Besuch der ETH gut.
Rebekka (N4c) und Christian (M4c) fassen
zusammen: Die Veranstaltung war
sicher eine gute Gelegenheit, sich mit den einzelnen Studienrichtungen
auseinander zu setzen und sich Gedanken über die eigene Zukunft zu machen.
Und zuletzt Mirjam und Cristina aus
der Klasse A3: Kurzum, die ETH hat
sich von ihrer besten Seite gezeigt!
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