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Studienwoche "Technik und Engineering" der Klasse
M4b, Oktober 2004


Vom 24. bis zum 29. Oktober 2004 befand sich die Klasse M4b zusammen
mit ihrer Klassenlehrerin Frau B. Bütikofer in der Studienwoche "Technik
und Engineering", die von Schweizer Jugend forscht organisiert und gesponsert
worden ist.
Die Schülerinnen und Schüler übernachteten in der Jugendherberge
in Baden. Tagsüber durften sie in Dreiergruppen in den Lernzentren für
angehende Berufsleute mit technischer Ausrichtung verschiedener Firmen in Birr,
Oerlikon und Baden arbeiten, wo sonst Polymechaniker, Automatiker und Elektroniker
ausgebildet werden. Wie die folgenden Berichte einer Schülerin und eines
Schülers zeigen, ist diese einmalige Erfahrung sehr geschätzt worden.
Nicole erzählt:
Am Sonntagabend, am 24.10.04, kamen wir pünktlich um 18:00 Uhr in Baden
in der Jugendherberge an.
Wir wurden in verschiedene Projekte, die an verschiedenen Orten stattfanden,
eingeteilt. Ich durfte mit Silvan Haug und Nicholas LeBow in die Werkstatt der
Lernzentren nach Birr gehen. wo uns Herr Furter, (der Ausbildner) erst einmal
begrüsste und uns zuerst in alles Wichtige (Sicherheit usw.) einführte.
Er wollte auch wissen, was wir von dieser Woche erwarteten und was unsere Ziele
seien. Dann teilte er uns mit, was wir in der Woche machen würden.
Montag, Dienstag, Mittwoch
Die ersten zwei Tage fertigten wir eine Taschenlampe an der Drehbank an . Bei
dieser Arbeit war uns der Lehrling Pedro Sala (2.Lehrjahr) sehr behilflich.
Das Drehen selbst hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich war aber dann doch froh,
als Pause war, da wir die ganze Zeit nur stehen mussten, was wir nicht gewohnt
sind.
Am Mittwoch ging’s dann in die Handarbeitswerkstatt. Dort mussten wir
verschiedene Metalle absägen, feilen, mit unserem Namen versehen, bohren
und mit vier verschiedenen Schrauben zusammenschrauben (davor mussten wir noch
das Gewinde in die insgesamt vier Löcher hinein machen.). Zur Verfügung
standen uns: Messing, Baustahl und Chromstahl. Ich entschied mich für Messing
und Chromstahl. Am Ende waren wir drei (Silvan, Nicholas und ich) uns einig,
dass Chromstahl das härteste und Messing das weichste von den drei Metallen
sei. Bei diesen Arbeiten war uns für einen halben Tag der Lehrling Jean-Alain
Anchise behilflich.
Donnerstag, Freitag
Die letzten zwei Tage waren wir dann im „Büro“ am Computer
um Auto-CAD kennen zu lernen. Am ersten dieser beiden Tage hatten wir eine kleine
Einführung durch den Lehrling Pascal Hegi. Am zweiten Tag und gleichzeitig
am letzten Tag unserer Studienwoche zeichneten wir unsere eigene Taschenlampe
und bereiteten unsere Präsentation vor. CAD ist meiner Meinung nach ein
sehr kompliziertes Programm, doch mit der Zeit habe auch ich einige Dinge verstanden
und umgesetzt. Dabei hat mir unter anderem die gute Erklärung von Pascal
Hegi sehr geholfen.
Nun möchte ich mich noch ganz herzlich bei SJf für das Angebot und
das Sponsoring dieser Woche bedanken!!
So hat Nicolai diese Woche erlebt:
Vom 24. Oktober bis am 29. Oktober durften wir in den Lernzentren Oerlikon
arbeiten. Wir erhielten einen Einblick in die Arbeitsweise eines Automatikers.
Das Lernzentrum in Oerlikon
Am ersten Tag wurden wir im technischen, mechanischen, automatischen Teil der
Lernzentren in Oerlikon herumgeführt. Wir erfuhren etwas über die
Grundausbildung eines Mechanikers, bzw. Automatikers.
Dann, im Verlauf der Woche, arbeiteten wir in den verschiedenen Bereichen der
Automatik. Wir lernten zuerst an der Relaisplatte die Grundschaltungen kennen
und bauten diese dann manuell auf. Von den Relaisplatten gingen wir dann über
zur Programmsprache LOGO!, welche eine vereinfachte Form von SPS ist.
LOGO!
Mit LOGO! arbeiteten wir dann mehrere Tage und bewältigten dabei einige
Aufgaben; zum Beispiel wie man ein Tunnelbelüftungssystem, ein Lauflicht,
oder einen Blinker programmieren kann.
Danach arbeiteten wir, je nach Interesse und Können weiter. Wir programmierten
zum Beispiel die Taktstrasse und die Stanze. Leider funktionierte das nur in
der Simulation. Am Modell gab es Probleme mit der Lichtschranke und es gab diverse
Wackelkontakte, die schwer auszumachen waren.

Taktstrasse von FischerTechnik
Da die Programmierarbeit sehr kopflastig war, stellten wir zur Abwechslung
ein Verlängerungskabel her und am Schluss der Woche löteten wir noch
eine Eieruhr.
Die Woche hat mir extrem viel Spass bereitet. Es war interessant einen Einblick
ins Berufsleben zu erhalten. Wir wurden die ganze Woche hindurch von allen Seiten
super betreut. Die Jugendherberge, in der wir übernachteten, war freundlich
und komfortabel. Die drei Lehrlinge, die uns geholfen haben, haben ihre Arbeit
toll gemacht. Besonderes Lob geht an Stefanie und an Manuel Gübeli, die
uns so etwas Schweres, wie das Programmieren von LOGO! auf eine so gute Weise
bei- und näher gebracht haben.
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